Café Stanton, Köln

Kunst und Ausstellungen
 
AntoniterQuartier – Kirche.Platz.Leben in der Stadt

Mit dem Neubau des AntoniterQuartiers entsteht direkt an der Antoniterkirche ein Ensemble mit einem Kirchplatz für die Antoniterkirche, einem modernen Citykirchenzentrum und vielfältigen weiteren Nutzungsmöglichkeiten durch Gastronomie, Dienstleistung, Wohnen und Handel. Unter dem gemeinsamen Dach des AntoniterQuartiers
verschränken sich städtisches und gemeindliches Leben. AntoniterQuartier. Kirche. Platz. Leben in der Stadt – so wird das Ensemble künftig firmieren.
 
Die in der Ausstellung im Café Stanton gezeigten Ansichten sowie das Architekturmodell vermitteln
einen Eindruck von dem Neubau, der hier entstehen wird. Die Baumaßnahme beginnt im Januar 2017 mit der Niederlegung der Bauten aus den 1960er Jahren und soll Mitte 2019 abgeschlossen sein.

Das Café Stanton bleibt bis kurz vor Fertigstellung der neuen Gebäude erhalten. Hier entsteht zum Abschluss der neue Kirchplatz.

 
Das war bisher bei uns zu sehen:
 
Landschaftsmuster von Andreas Pohlmann

Die Vernissage der Ausstellung ist am 28. September 2016 ab 19.30 Uhr.

 
Das Politische Nachtgebet in der Antonieterkirche

Vom Erfolg des Politischen Nachtgebets zur Zeit der 1968er-Bewegung in Köln erzielen die Bilder des renommierten Fotografen Oswald Kettenberger, Benediktinermönch aus Maria Laach.

Die Ausstellung dauert vom 20. August bis 25. September 2016.

 
Von oben - Bilder von Eberhard Weible

Der Kölner Künstler Eberhard Weible porträtiert Menschen aus einer eher ungewöhnlichen Perspektive: von oben. Eine Auswahl ist nun im Stanton anzuschauen.

Die Finissage der Ausstellung ist am 7. Juni 2016.

 
Fotografien von Stefanie Fringuelli

Die Fotografin Stefanie Fringuelli sagt über sich: "So wie manche Menschen mit Reiseführern und Karten oder diversen Apps die Welt um sich herum erkunden, so ist es eher mein Ding, sich mitreißen zu lassen vom Treiben einer fremden Stadt, einem fremden Land oder sogar die Welt vor der eigenen Haustür zu erkunden.
Meine Aufnahmen sind echte Zufallsbegegnungen – entstanden aus der Situation heraus, einzig und allein einem spontanen Impuls folgend und mit spielerischer Absicht zu sehen, wie dieser Moment, dieser Ort aussieht, wenn man ihn jetzt genau aufnimmt. So entstehen Fotos von Momenten, die es wirklich nur in der Sekunde gab."

 
BOATPEOPLE - Fotografien von Bettina Flitner

Bettina Flitner (www.bettinaflitner.de) ist Fotografin und Filmemacherin, ihre Filmerfahrungen haben ihre Fotoarbeiten geprägt. Sie machte eine Ausbildung zur Cutterin beim WDR und studierte an der „Deutschen Film- und Fernsehakademie“ in Berlin, ihre ersten Filme wurden vielfach ausgezeichnet. Bettina Flitner setzt seit 1990 den Hauptakzent auf die Fotografie.

Die Fotoserie BOATPEOPLE ist  eine humorvolle und poetische Arbeit, die sie mit Menschen in einer Fischerbarke aus Burma am Ufer des Rheins realisierte.

 
Foto-Ausstellung „International Orange“ des Fotografen Daniel Schumann

Das Thema Familie zieht sich wie ein roter Faden durch das Werk des Düsseldorfer Fotografen Daniel Schumann. In seinem neuen Fotoband „International Orange“, von dem die Ausstellung eine Auswahl von Fotos zeigen wird, porträtiert er gleichgeschlechtliche Paare und Familien in San Francisco.

Mit Texten über deren Hintergründe und Geschichten veranschaulicht Schumann seine Begeisterung für San Francisco und die große Bedeutung der Stadt in Bezug auf die homosexuelle Community weltweit.

„International Orange“ spiegelt das Freiheitsgefühl und die liberale Lebenseinstellung wider, die Schumann in San Francisco erlebt hat. Der Name „International Orange“ kommt von der Farbe der weltbekannten Golden Gate Brücke.

 
Schwerelos - Fotografien von Reinhart Mundt

Für den Kölner Reinhart Mundt sind die Begriffe Leben, Kunst und Kommunikation Synonyme. Er fordert uns auf, uns als geistige Wesen zu betrachten und uns auf unsere ursprünglichen Fähigkeiten zu konzentrieren: zu kreieren, zu betrachten und zu kommunizieren. Mit seinen außergewöhnlichen Feuerarbeiten, Fotografien und Gemälden will er zeigen, dass Realität in der schöpferischen Idee beginnt und nicht im Materiellen.

Seit 1983 realisierte er zahlreiche Kunstprojekte und Ausstellungen im In- und Ausland. Er verfasst philosophische Essays und Statements zur Kunst.

www.reinhartmundt.de

 
Die historische Christuskirche – von 1894 bis 1944

Die Christuskirche am Kölner Stadtgarten ist die erste Kirche in Köln, die aus eigenen Mitteln der Evangelischen Gemeinde Köln finanziert wurde. Der Turm, Blickfang vom Ring aus, ist mit 77 Metern der zweithöchste Kirchturm in Köln. Auf der alten Orgel der Christuskirche Köln gab unter anderem Albert Schweitzer ein Konzert.

Die Nähe zum Kölner Westbahnhof wurde der Christuskirche während des Zweiten Weltkriegs zum Verhängnis. Sie wurde in der Nacht vom 20. zum 21. April 1943 nahezu vollständig zerstört. Nur der Turm, die dahinter liegende Empore sowie das Souterrain, in dem viele Menschen Schutz vor den Bombenangriffen fanden und somit den Krieg überlebten, blieben stehen.

Heute entsteht am denkmalgeschützten Turm der historischen Christuskirche ein außergewöhnliches Architekturensemble aus historischer Bausubstanz, neuem Kirchenschiff, modernen Gemeinderäumen sowie Mietwohnungen und Gewerbeflächen.

 
Ich mache deine Kleidung! Die starken Frauen aus Süd Ost Asien

Kleidung hat unmittelbare Auswirkungen auf unser Wohlbefinden. Sie macht uns selbstbewusst. Attraktiv. Sie erzählt etwas über uns. Sie stiftet Identität. Wer aber setzt sich für uns an Webstuhl und Nähmaschine? Das wissen wir nicht. Und das wollen wir ändern!

Die Ausstellung von FEMNET stellt 9 Näherinnen aus Bangladesch und Kambodscha vor. Sie sind selbstbewusst, mutig und setzen sich als Gewerkschafterinnen für die Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen ein. Ihre Porträts sind im Café Stanton zu sehen.

 
Foto-Ausstellung "Sangomas - Einblicke in die Welt südafrikanischer Heiler"

Die Bilder der Ausstellung zeugen von den besonderen Begegnungen des Photographen Peter Frank mit einzigartigen Menschen auf seinen Reisen durch Südafrika. Seine Arbeiten zeigen traditionelle Sangomas in den Townships von Kapstadt und in den ländlichen Regionen von KwaZulu Natal.

Alle porträtierten Personen wurden in ihrem heimischen Umfeld photographiert; in den engen Wellblechhütten der Townships oder in den Rundhäusern der ländlichen Regionen. Frank betont ihre Einzigartigkeit, ihren Wert und ihre Unersetzlichkeit für die afrikanische Gesellschaft. Mit seiner Kunst kämpft Frank für die Besonderheit und Individualität der traditionellen afrikanischen Heilerkultur.

 
'comme il faut' - Kleider...die den Boden berühren!

Im Kölner Atelier von Comme il faut werden `Floorcloth(e)s´ in modernem Design mittels einer aufwendigen historischen Technik hergestellt. Hier wird nicht geknüpft oder gewebt sondern gemalt. Grundlage ist ein schweres Segeltuch, das in mehreren Arbeitsschritten vorbehandelt, bemalt und schließlich mit Lack versiegelt wird. Die Teppiche, von denen jeder ein Unikat ist, sind anschließend sogar abwaschbar. Vorbild für diese Bodenkleider sind die Vorläufer des Linoleums in englischen middle class homes des 18. Jahrhunderts.

 
Installation von Max Scholz

LINIEN UND NATURKOMPLEX
„Gummitwist und Motorwolke“ lautet die Ausstellung im Café Stanton im CityPavillon der Antoniterkirche. Dabei handelt es sich um elektrokinetische Skulpturen des Kölner Bildhauers Max Scholz. Die zweiteilige Installation realisierte er im Rahmen seines „Raumfahrt“-Programms. Seit Jahren schon widmet der gebürtige Bonner sich geistreich, spielerisch und mit feiner Ironie den Themen „Raum“ und „Fahrt“, dem Phänomen „Zeit“. „Alles ist in Bewegung“ scheinen uns viele seiner häufig elektronisch gesteuerten und schienengeführten Arbeiten zu sagen.

So auch „Gummitwist“, ein 2,50 mal fast acht Meter messendes „Triptychon“. In dessen drei gerahmten Fenstern „tanzen“ vor dem changierenden Grau der dominierenden Sichtbetonwand des Cafés bedächtig, aber stetig drei rote, lange Striche. Indem sie hin und her fahren, senkrechte, in verschiedenen Graden an- und absteigende Linien beschreiben, entfalten sie eine meditative Choreographie. Mit „Gummitwist“ variiert Scholz einmal mehr Form und Wirkung von aufeinander bezogener Bewegung. Zudem ist die beständige Veränderung, die Permanenz der wechselnden Ansichten ein Verweis ebenso auf das übergeordnete, unermeßliche Gebilde der Raum-Zeit. (Engelbert Broich)